PSB-Assistenzhund: Unterstützung bei psychischen Beeinträchtigungen

Ein PSB-Assistenzhund unterstützt Menschen mit psychosozialen Beeinträchtigungen im Alltag. Er kann Sicherheit geben, in schwierigen Momenten eingreifen und helfen, wieder mehr am Leben teilzunehmen. PSB-Assistenzhunde sind mein Schwerpunkt. Hier verbinde ich meine Arbeit als Hundetrainerin mit meinem Wissen als Heilpraktikerin für Psychotherapie.

Junge Frau mit ihrem PSB-Assistenzhund

Für wen ist ein PSB-Assistenzhund?

Für Menschen, deren psychische Beeinträchtigung den Alltag deutlich einschränkt, zum Beispiel bei:

  • Posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS)
  • Angst- und Panikstörungen
  • Depressionen
  • Autismus
  • dissoziativen Störungen

Entscheidend ist nicht die Diagnose allein, sondern ob ein Hund dir bei konkreten Situationen im Alltag helfen kann.

Was dein Hund lernen kann

Sicherheit geben

Dein Hund gibt dir durch Nähe oder Berührung Halt, oder er schafft Abstand zu anderen Menschen, indem er sich zwischen euch stellt.

Unterbrechen

Bei erlernten Anzeichen unterbricht er Flashbacks, Dissoziationen, Albträume oder Panikattacken durch Anstupsen oder Berührung.

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Er zeigt dir frühe Anzeichen von Anspannung, damit du rechtzeitig gegensteuern kannst.

Wege finden

In Panik bringt er dich zum nächsten Ausgang, zu einer Sitzgelegenheit oder nach Hause.

Tiefendruck

Bei Unruhe oder Schlaflosigkeit legt er sich auf deine Beine oder bringt eine Gewichtsdecke.

Erinnern

Er erinnert dich an Medikamente oder feste Routinen und weckt dich, wenn der Wecker klingelt.

Hilfe holen

Er bringt das Telefon, holt eine Vertrauensperson oder überreicht eine Notfallkarte, wenn du nicht sprechen kannst.

Welche Aufgaben dein Hund lernt, legen wir gemeinsam fest, passend zu deinem Alltag.

Gut zu wissen

  • Ein PSB-Assistenzhund ersetzt keine Therapie. Er ist ein Partner im Alltag, keine Behandlung. Wenn du in therapeutischer Begleitung bist, kann der Hund gut ergänzen. Auf Wunsch stimme ich mich mit deinen Behandelnden ab.
  • Ein Hund braucht selbst Fürsorge. Training, Bewegung und Pflege gehören jeden Tag dazu. Wir schauen ehrlich, ob das für dich gerade gut machbar ist oder wer dich unterstützen kann.
  • Mein Hintergrund: Als Heilpraktikerin für Psychotherapie kenne ich psychische Erkrankungen und ihre Auswirkungen gut. Das hilft mir, das Training einfühlsam und in deinem Tempo zu gestalten. Im Training arbeite ich aber ausschließlich als Hundetrainerin.
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